ADHS-Beratungen und Weiterbildungen

adhs20+ ist die schweizerische Anlauf-/Triagestelle für Erwachsene mit ADHS sowie deren Angehörige und Bezugspersonen. Wir bieten ADHS-Beratungen, Standortgespräche, spezifische Gesprächsgruppen und Weiterbildungen für Fachpersonen und Betroffene an. adhs20+ verfügt über ein breites Netzwerk an ausgewiesenen Ärzten, Therapeuten und ADHS-Coaches.
Weiterbildungsmodule­/Seminare/­Diskussionsforen in Schulen, sozialen Einrichtungen, SMI und KMU Unternehmen
können ebenfalls über adhs20+ gebucht werden.

adhs20+ liegt Prävention am Herzen - wir bieten auch spezifische Weiterbildungen für das pädagogische/erzieherische Umfeld an! Mitglieder von adhsS20+ erhalten dreimal pro Jahr den «adhsFocus» - ein themenspezifisches Journal von Fachpersonen und Betroffenen. Unsere Weiterbildungen finden im ZAG Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen des Kantons Zürich in Winterthur statt. Wir veranstalten auch Gesprächsgruppentreffen, auf unserer Veranstaltungsseite finden Sie mehr Informationen.

Persönliche und individuelle ADHS-Beratung und Standortgespräche

Die Schweizerische Info- und Beratungsstelle adhs20+ bietet eine individuelle und persönliche ADHS-Beratung an für Betroffene, Angehörige, Arbeitgeber, Lehrer, Therapeuten und alle, die das Thema beschäftigt.
Die ADHS-Beratung in Zürich ist darauf spezialisiert, Sie in Fragen rund um das Thema ADHS zu informieren. Die Fachperson analysiert mit Ihnen Ihre individuelle Situation und klärt Sie über die Aspekte sowie die Symptome bei ADHS auf. Unsere Beratung basiert auf dem 4-Säulen-Modell: Wissen – Verstehen – Kompetenz und Umsetzung.

Weiterbildung in Schulen und in Betrieben auf Anfrage

Anmeldung - ADHS-Beratung

Das Ziel der Beratung ist, mit Ihnen eine Standortbestimmung vorzunehmen, um bestmögliche Lösungsschritte für Sie zu erkunden.
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Dauer: 90 Minuten - Datum nach Absprache
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Ort: Zürich – Untere Zäune 1, 8001 Zürich (auf Wunsch auch in Lenzburg – Leuengasse 13, 5600 Lenzburg)

Kosten für eine persönliche 90-Min. Beratung / Standortbestimmung

Mitglieder CHF 120.–
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Nichtmitglieder (jetzt Mitglied werden) CHF 150.–

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    Unsere Beratungsstelle

    Aktuelle Weiterbildungen

    ZAG Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen des Kantons Zürich
    17 September 2022 , 10:00 Uhr
    «Geordnetes Beziehungschaos»
    Dr. Phil. François Gremaud
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    Nähe-Distanz Regulierung und emotionales Coping in der Paar-Beziehung mit ADHS Betroffenen
    Dr. phil. François Gremaud Psychotherapeut/Supervisor FSP, adhs20+ Botschafter

    Menschen mit ADHS zeigen nebst den bekannten Symptomen von Aufmerksamkeits-Schwierigkeiten und teilweise motorischer Unruhe auch grosse Kreativität, spontanes Handeln und einfühlsame Kommunikation.

    Diese Präsenz kann zu Beginn einer Beziehung den Partner besonders interessant, charmant und attraktiv machen – weg aus dem normalen Beziehungsalltag! Endlich jemand, der spannend, facettenreich und unkonventionell ist. Mit dem beruflichen und privaten Alltag treten jedoch öfters Schwierigkeiten in den Vordergrund.

    Es können dysfunktionale, emotionale Schemata hervorgehen, die sich in der Kindheit und Jugend von AHDS-Betroffenen aufgebaut haben. Die wiederkehrenden Grundüberzeugungen wie:
    „Ich habe immer alles falsch gemacht, ich enttäusche alle, ich bereue viele Sachen, ich brauche viel mehr Zuwendung“…, stellen eine Belastung für viele Beziehungen dar. Die dialektische-behaviorale Therapie arbeitet mit dem Begriff der „radikalen Akzeptanz“, nämlich, dass ADHS verschiedene, meist biologische, Ursachen hat, welche nicht einfach zu bewältigen sind.

    Mit diesem Fokus können viele positive Wege aufgebaut werden. In diesem Ansatz integriert sind Elemente aus der kognitiven Verhaltenstherapie, aus der dialektisch-behavioralen Therapie und aus der Schematherapie.

    Die Tagung gibt ein Input über den Aufbau einer komplementären und konstruktiven Beziehungsgestaltung (Liebesbeziehung, aber auch Freundschaften). Die Teilnehmenden lernen anhand konkreter Beispiele die Herausforderungen alltäglicher Situationen zu bewältigen und mit einer anderen Kommunikationsweise Nähe/Distanz so zu wahren, dass es gegenseitig bereichernd wirkt und dank einer soliden Basis das Vertrauen zur Offenheit gewährleistet ist.

    Weitere Informationen finden Sie im Flyer hier zum Download: Flyer Geordnetes Beziehungschaos 17.09.22

    Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung per Mail: info@adhs20plus.ch

    ZAG Zentrum für Ausbildung im Gesundheitswesen des Kantons Zürich
    26 November 2022 , 10:00 Uhr
    «ADHS braucht keine Therapie – sondern Coping-Strategien»
    Dr. Phil. François Gremaud
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    Weiterbildungstag adhs20+: «ADHS braucht keine Therapie – sondern Coping-Strategien»
    Die Unzulänglichkeit, dieses Gefühl nicht zu genügen, sitzt tief und kann das Verhalten von Menschen mit einer ADHS Disposition stark beeinflussen!

    Dr. Phil. François Gremaud, Botschafter adhs20+ Psychotherapeut FSP, Supervisor FS

    AD(H)S gilt in der Diagnostik als ein Geburtsgebrechen, das an und für sich nicht auskuriert werden kann, während psychiatrische Erkrankungen wie z. B. Depression oder Angststörung durch Psychotherapie völlig remittiert werden können. Bei AD(H)S geht es dagegen um eine integrierte Intervention – in der Alltagspraxis vor allem medikamentös –, die den Umgang mit der Symptomatik (meistens Aufmerksamkeitsstörung, Hyperaktivität und Impulsivität) zum Ziel hat.

    Nun entstehen bei Betroffenen in verschiedenen Lebensphasen öfters Fragen in Bezug auf die Prognose.

    Klassische, lineare Behandlungen in psychiatrischen Einrichtungen konzentrieren sich auf eine Reduzierung der Symptomatik und vergessen oft einen Em[1]powerment-Ansatz, der mit seinem „giving hope“ Ressourcen aktiviert und maladaptive Bewältigungsstrategien korrigiert. Tatsächlich reagieren viele AD(H)S-Betroffene nach der Etikettierung eines Geburtsge[1]brechens, das nicht verschwindet, mit negativem Coping. Nämlich gemäss der Schematherapie mit aufgeben (keine Aussicht auf eine Verbesserung der Symptomatik und dadurch Entwicklung von Komorbidität), distanzieren (die Proble[1]matik ignorieren, verdrängen) und/oder hyperkompensieren (neurotische Kontrolle und Verarbeitung). Diese negativen Reaktionen können jedoch verändert werden und gelten nicht als fatal! Durch ein Empowerment-Coaching, das mehr als eine klassische Psychotherapie ist, kann meistens eine Stabilisierung erreicht werden. Das Ziel dieser Tagung ist, ein kritischer Blick über die linearen Therapien bei AD(H)S zu werfen sowie ein spannender Austausch mit Betroffenen und Fachleuten in Bezug auf Erfahrungen mit Coping-Strategien und Ressourcen-Aktivierung im Alltag.

    Weitere Informationen finden Sie im Flyer hier zum Download: Flyer ADHS braucht keine Therapie

    Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung per Mail: info@adhs20plus.ch