Medienreiz und ADHS
Förderung der Medienkompetenz für ADHS-Betroffene, Fachpersonen und Interessierte
Ob Social Media, Gaming, Streaming – digitale Medien sind ein ständiger Reiz und prägen unser Leben. Wir benutzen sie, um uns zu informieren, kommunizieren, unterhalten, kreativ zu sein. Ihr Nutzen ist gross, genau so aber auch die Gefahr, dass wir uns im Meer der digitalen Medien verlieren und statt aktiv sind nur noch passiv am Konsumieren. Der richtige Umgang will deshalb gelernt sein. Insbesondere von Menschen mit ADHS, bei denen die Themen Reizüberflutung, Selbstregulation und Abgrenzung eine zentrale Rolle spielen.
Im Kurs beleuchten wir unter u.a. folgende Fragen:
- Wie wirken digitale Medien bei ADHS-Betroffenen?
- Wann wird Mediennutzung problematisch?
- Welche Absichten verfolgen Medienanbieter?
- Wie erkennt man Künstliche Intelligenz und Fake News?
- Was bringen Verbote, im Privaten, in Schule und Gesellschaft?
- Welche Chancen bieten digitale Medien für Menschen mit ADHS?
- Welche Strategien helfen im Alltag?
Was Sie aus dem Kurs mitnehmen:
- Warum digitale Medien bei ADHS oft besonders intensiv wirken
- Wie Aufmerksamkeit, Motivation und Reizsuche zusammenhängen
- Konkrete Strategien für Selbstregulation und Medienbalance
- Orientierung für Familie, Schule und Beruf
- Einen differenzierten und nicht moralisieren den Blick auf Mediennutzung
Referenten
Franz Fischlin Journalist | Co-Founder von YouMedia
Astrid Heyer-La Sala Eidg. anerkannte Psychotherapeutin MSc | Psychologin FSP
Daten und Zeit
Samstagnachmittags 23.1.2027
Zeit: 10.00 – 16.00 Uhr
Ort: Pädagogische Hochschule Zürich, Lagerstrasse 2, 8090 Zürich
Weitere Informationen im Flyer: Medienreiz und ADHS
Kosten
CHF 160.- für Mitglieder von adhs20+
CHF 200.- für Nichtmitglieder von adsh20+
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Anmeldung
Per E-Mail an: info@adhs20plus.ch