ADS/ADHS – Diagnose und Medikation

Zürich – Zentrum Karl der Grosse
3 November 2021, 19:30 Uhr
Referent: Prof. Dr. Allan Guggenbühl, VS adhs20+

“Diagnosen sollten auch ein Eintrittstor zu einer tieferen, archetypischen Reflexion des menschlichen Verhaltens sein.”

ADHS ist eine Diagnose, die auf Beobachtungen und Beschreibungen basiert.
Es werden Kategorien aus der klinischen Welt eingesetzt: Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, hohe Emotionalität, Hypersensibilität etc.

Diagnosen sollten auch ein Eintrittstor zu einer tieferen, archetypischen Reflexion des menschlichen Verhaltens sein.
Sie sollen den Weg bahnen, eigenes Verhalten und Erleben nicht nur zu etikettieren, sondern Dynamiken und Abläufe zu erkennen,
die universell und zeitlos sind. Am besten verstehen wir dieses Verhalten und Erleben mit Hilfe von Geschichten, die existentielle Herausforderungen und typische Verhaltensmuster darstellen.

Wertvolle Ressourcen sind Literatur und Mythologie.
Die Literatur bietet grossartige Beschreibungen und liefert eindrückliche Bilder des menschlichen Verhaltens,
welches nicht der Norm entspricht.

Diese Ressourcen erweitern nicht nur den Blick für das eigene entsprechenden Verhalten,
sie erhöhen auch die Toleranz und das Verständnis für Verhaltensweisen, welche oft nur als Störung empfunden werden.

Podiumsdiskussion anschliessend mit:

  • Prof. Dr. phil. Roland Käser (Fachpsychologe für Kinder- und Jugendpsychologie FSP)
  • Dr. phil.I Andreas Müller (Hirn- und Traumaforschung Graubünden)
  • Dr. phil. François Gremaud (Fachpsychologe für kognitive Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin FSP)
  • Prof. Dr. Allan Guggenbühl (Bestsellerautor, Direktor IKM, Institut für Konfliktmanagement & Mythodrama)

Weitere Informationen in unserer adhsFOCUS-Sonderausgabe

Anmeldung zum Anlass bitte per Mail an: info@adhs20plus.ch

Wir freuen uns auf Sie!
Ihr adhs20+-Team

Sandra Amrein, Präsidentin