Referatsabend Dr. med. Ursula Davatz, Vizepräsidentin adhs20+, ermutigt Eltern das Anderssein Ihrer Kinder mit ADHS zu akzeptieren

Roth Haus, Aarauerstrasse 11, 5630 Muri
21.10.19 19:00 Uhr

Leben, lieben und «ein Bitzeli» leiden mit AD(H)S Oft steht in unserer Gesellschaft das Defizit im Vordergrund. Man betont was schwierig ist, Möglichkeiten werden nicht erwähnt.
Die Dozentin Frau Dr. med. Ursula Davatz: «Ich kenne die Chancen und Schwierigkeiten von ADHS und sehe es nicht als Krankheit, sondern als ein Anderssein. Mir ist jedoch auch bewusst, dass es manchmal eine Extraportion Kraft und Mut braucht, dieses Anderssein zu akzeptieren und genau darin sehe ich meine Aufgabe: Menschen zu ermutigen! Wenn man nicht richtig filtern kann, bedeutet das auch, dass man mehr Informationen aufnimmt, mehr sieht, mehr hört, mehr Zusammenhänge erkennt. Daran kann man scheitern und verzweifeln, oder man macht sich diese Besonderheit zur Stärke und versucht, sich dieses Mehr von Allem zu Nutzen zu machen. Es ist wie es ist, ich freue mich, Sie als Eltern zu ermutigen, das Anderssein Ihrer Kinder zu akzeptieren.»
Kursleitung: Frau Dr. med Ursula Davatz, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, Vizepräsidentin adhs20+
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CHF 50.00 VHS OF Mitglieder: CHF 45.00
Anmelden bei Belinda Lowe 078 755 60 44

Anhang:

Flyer hier zum Download

Stammtisch-Treffen für AD(H)S Betroffene

Laufenburg - Praxis am Laufenplatz
25.10.19 20:00 Uhr

An folgenden Daten finden in der Praxis am Laufenplatz
Stammtisch-Treffen statt für Menschen mit AD(H)S zum gemeinsamen Austausch:
Freitag, 25.10., 29.11., 27.12.2019
Zeit: 20.00 - 22.00 Uhr
Ort: Praxis am Laufenplatz, Laufenplatz 148, 5080 Laufenburg
Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne: Kornelia Juen, KompetenzTrainer ADHS, Ausbildnerin eidg. FA
Tel. 078 874 14 18 oder per Mail an: praxis@laufenplatz.ch

adhsHYPERFOCUS!! Inputreferat und moderierter Dialog mit Betroffenen

Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich
4.11.19 19:30 Uhr

Ein Hyperfokus besteht dann, wenn Denken, Fühlen und Handeln in Übereinstimmung sind.
Das Hyperfokussieren ist eine besondere Art der Konzentration und eine Gabe für Neuentdeckungen und intuitive Einfälle.

Der Negativ-Hyperfokus birgt aber auch Gefahren von hinunterziehenden Gedankenspiralen, wo
jeder Zwiespalt, jedes Gefühl von Ambivalenz und jeder Zweifel Signale mit tief sitzenden existenziellen Ängsten auszulösen vermag.
Der negative Hyperfokus führt auch zum Perfektionieren. Wenn etwas nicht haargenau stimmt, wird das zu einem so grossen Problem,
dass der negative Hyperfokus den ADHSler lahmlegt. Das ist zumal irrational, was Betroffenen auch bewusst ist, doch der Ausstieg aus diesem
Sog der Mangel-/Defizitorientierung extrem schwierig. Er ist während des negativen Hyperfokus nicht mehr in der Lage im Grossen und Ganzen
zu denken, sondern sieht schwarz.

Es braucht Ermutigung, neue Perspektiven, Umlenkung der Energie. Menschen mit ADHS verfügen grundsätzlich über dieses innere Feuer, diese
Begeisterungsfähigkeit, die Freude, diesen Wille zur Improvisation und lassen sich mit ressourcenorientierten Sichtweisen wieder entfachen.

Mit dem Verständnis der inneren und äusseren Mechanismen, dieser Wechselwirkungen, kann das Leben mit ADHS etwas leichter werden.

Anhang:

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Gruppe für AD(H)S-Betroffene und Bezugspersonen wie Eltern, Partner, Lehrer, Lehrmeister, Vorgesetzte, ect. - Leitung Dr. med. Ursula Davatz, Vizepräsidentin adhs20+

Baden - Praxisgemeinschaft Ganglion, Mäderstrasse 13
14.11.19 17:30 Uhr

Menschen mit AD(H)S sind ganz spezielle Persönlichkeitstypen mit bestimmten Eigenschaften, die
es für die Betroffenen selbst, wie auch für das soziale Umfeld, manchmal etwas schwierig macht in
den zwischenmenschlichen Beziehungen.
In dieser Gruppe werden Problemlösungsstrategien in Konflikten zusammen mit der Fachperson
erarbeitet ohne dabei die Persönlichkeit der Betroffenen oder das Umfeld zur Anpassung zwingen zu
müssen, über Unterdrückung der eigenen Emotionen.

Die Treffen finden jeweils am Donnerstag, 17.30-19.00 Uhr statt

Daten: 14.11.19, 12.12.19

Ein Anmeldung ist nicht notwendig und die Treffen können frei auch nur punktuell besucht werden.

Anhang:

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ADHS eine interessante Herausforderung - Bildungstag für das erzieherische Umfeld

Winterthur - ZAG Zentrum für Ausbildung im Gesundheitsesen des Kantons Zürich
30.11.19 10:00 Uhr

Früher wurde das AD(H)S von vielen Fachleuten gar nicht anerkannt. Heute ist es in aller
Munde. Viele Eltern möchten wissen, ob ihr Kind eines hat und auch viele Erwachsene
wollen abklären lassen, ob sie davon betroffen sind.
Doch eine Abklärung bringt uns noch nicht weiter. Es ist der passende Umgang mit diesen
speziellen Kindern, den wir erlernen müssen. Dieser ist ausschlaggebend, ob sich bei
diesem Persönlichkeitstyp eine sekundäre Störung entwickelt – was bei 80 Prozent der
Fall ist, oder ob daraus interessante, kreative, durchsetzungsfähige Unternehmer, Künstler
oder auch Wissenschaftler hervorgehen.
Da die heutigen Kinder sehr viel Zeit in Tagesstätten, Kindergärten und natürlich
Schulen verbringen, ist es von enormer Wichtigkeit und grosser gesundheitspolitischer
Bedeutung, dass diese professionellen Erzieher lernen, mit diesen speziellen Kindern
möglichst geschickt umzugehen. Leider ist dies zum heutigen Zeitpunkt noch längst
nicht der Fall. Aus diesem Grunde bieten wir eine Weiterbildung für das erzieherische
Umfeld an, um gewisse „do’s and dont’s“ zu vermitteln. Vielleicht gelingt es uns dadurch,
einige dieser 80% psychisch beeinträchtigten Menschen auf einen erfreulicheren, gesünderen Weg zu bringen.
Denn AD(H)S ist keine Krankheitsdiagnose, es ist eine Persönlichkeitvariante die grössere Anforderungen
an die Erzieher stellt, denn Medikamente alleine lösen die damit verbundenen Herausforderungen nicht.


Dr. med. Ursula Davatz, Vizepräsidentin adhs 20+
Psychiaterin und Familientherapeutin

Anmeldung an: info@adhs20plus.ch

Anhang:

Flyer zum Download hier!