Gruppe für AD(H)S-Betroffene und Bezugspersonen wie Eltern, Partner, Lehrer, Lehrmeister, Vorgesetzte, ect. - Leitung Dr. med. Ursula Davatz, Vizepräsidentin adhs20+

Baden - Praxisgemeinschaft Ganglion, Mäderstrasse 13
20.8.20 17:30 Uhr

Menschen mit AD(H)S sind ganz spezielle Persönlichkeitstypen mit bestimmten Eigenschaften, die
es für die Betroffenen selbst, wie auch für das soziale Umfeld, manchmal etwas schwierig macht in
den zwischenmenschlichen Beziehungen.
In dieser Gruppe werden Problemlösungsstrategien in Konflikten zusammen mit der Fachperson
erarbeitet ohne dabei die Persönlichkeit der Betroffenen oder das Umfeld zur Anpassung zwingen zu
müssen, über Unterdrückung der eigenen Emotionen.

Zeit: 17.30-19.00 Uhr statt

Keine Voranmeldung notwendig.

Anhang:

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Weiterbildungstag: ADHS FUNKTIONERT - auf seine eigene Art und Weise! - Empowerment, verhaltenstherapeutische Techniken und Komorbidität

Winterthur - ZAG Zentrum für Ausbildung im Gesundheitsesen des Kantons Zürich
22.8.20 9:30 Uhr

• Inputreferat, Sandra Amrein, Präsidentin adhs20+
• Fachliche Diskussion: «Empowerment und verhaltenstherapeutische Techniken» Dr. phil. Francois Gremaud, Botschafter adhs20+
• Interaktiver Erfahrungs-Austausch mit den Teilnehmern

ADHS funktioniert auf seine eigene Art und Weise Inputreferat von Sandra Amrein, Präsidentin adhs20+ „Wahre Lebenskunst ist nicht, dies oder das zu sein, sondern man selbst zu sein“. (Søren Kierkegaard) Es gehört zu den Aufgaben von adhs20+ – jene Menschen zu unterstützen, die unter undefinierbarer innerer Getriebenheit, hektischen Zuständen, Zerstreutheit, Energielosigkeit, Sinnkrisen oder unter spürbarer Ausgrenzung oder dem Gefühl, anders zu sein, leiden. Wir möchten Verständnis für weitere Zusammenhänge wecken und Mut machen, neue, ungewohnte Blickwinkel zu öffnen, die Wege in die Zukunft weisen.
Empowerment und verhaltenstherapeutische Techniken Dr. Phil. Francois Gremaud, Botschafter adhs20+ Psychotherapie und Neurologie Die Verhaltenstherapie gilt im Rahmen der multimodalen Intervention (Psychotherapie und medika- mentöser Therapie) bei ADHS als Methode der Wahl. Als Bausteine der verhaltenstherapeutischen und kognitiven Interventionen sind vor allem Strukturierungsmassnahmen und Copingstrategien (Erarbeitung von Listen, Umgang mit kurz- und langfristigen Konsequenzen eines Verhaltens und Umgang mit negativen Kognitionen), bekannt die meistens gut wirken. Viele ADHS Betroffene fühlen sich jedoch schon seit der Einschulung „schubladisiert“ – ausserhalb der linearen Norm. Doch ADHS ist alles anders als linear! Neben verhaltenstherapeutischen und kognitiven Techniken gilt die „Empowerment-Methode“ als weiterer wirksamer Ansatz, der bei ADHS die Aktivierung von Ressourcen zum Ziel hat. Empowerment bedeutet eine Förderung der Autonomie, dies vor allem bei jenen Betroffenen, die von den klassischen psychotherapeutischen Interventionen ermü- det sind. Autonomie schafft Widerstand! Es gilt daher auch, die laufenden Reiz-Reaktionsmuster zu erken- nen, um ungünstige Schemata aktiv und konstruktiv beeinflussen, respektive ver- ändern zu können. Die Tagung vermittelt Techniken der Verhaltensanalyse und Planungsstrategie und gibt Inputs für bewusste, kognitive Umstrukturierungen mit Hilfe von Empowerment-Interventionen.

Fr. 160.- Mitglieder / Fr. 200.- Nichtmitglieder
Voranmeldung: info@adhs20plus.ch

Anhang:

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Stammtisch-Treffen für AD(H)S Betroffene

Laufenburg - Praxis am Laufenplatz
28.8.20 20:00 Uhr

An folgenden Daten finden in der Praxis am Laufenplatz
Stammtisch-Treffen statt für Menschen mit AD(H)S zum gemeinsamen Austausch:
Freitag, 28.8., 25.9., 30.10., 27.11., 18.12.2020
Zeit: 20.00 - 22.00 Uhr
Ort: Praxis am Laufenplatz, Laufenplatz 148, 5080 Laufenburg
Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne: Kornelia Juen, KompetenzTrainer ADHS, Ausbildnerin eidg. FA
Tel. 078 874 14 18 oder per Mail an: praxis@laufenplatz.ch

Event: "AD(H)S oder der Vorteil der Unangepasstheit - Referat mit Prof Dr. Allan Guggenbühl und Erfahrungsberichten von Betroffenen

Zürich
8.9.20 19:30 Uhr

1. Teil: Referat: Prof. Dr. Allan Guggenbühl
Psychologe & Psychotherapeut, Buchautor

"AD(H)S oder der Vorteil der Unangepasstheit"
Unruhe, Konzentrationsstörung, Ablenkbarkeit, konstanter Bewegungsdrang.

Das AD(H)S umschreibt eine Verhaltensweise, die zu einem Problem wird, stört.
Die Verhaltenseigenschaften der AD(H)S’ler haben jedoch eine andere Seite.

Sie können Ausdruck unkonventionelle Denkens, kreativer Unangepasstheit und dem Drang nach Neuem sein.
Denn: in der leichten Zerstreutheit und bei Bewegung entstehen neue Ideen.


2. Teil
«ADS/ADHS – Freude am Anderssein?!»
Erfahrungsberichte von Betroffenen über ihr Leben mit einer Sinnes-, Reiz- und Wahrnehmungsoffenheit

Anhang:

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Weiterbildungstag: Infputreferat "ADHS und berufliches Umfeld" mit Dr. med Ursula Davatz - "Workshop Strategien im Berufsalltag" mit Reto Schlegel lic.phil.I

ZAG Winterthur
24.10.20 10:00 Uhr

Inputreferat: ADHS und das berufliche Umfeld von Dr. med. Ursula Davatz

Menschen mit ADS und ADHS sind keine Normtypen und lösen schon in der Schule sowie später im Berufsumfeld Reaktionen von Unverständnis und Disziplinarmassnahmen aus, bis hin zu Aggressionen und sogar Ausschluss aus dem Kollektiv. Sie können leicht zu Mobbing-Opfern werden, weil sie zu sehr aus der Norm hervorstechen. Auf der anderen Seite haben sie häufig besondere Fähigkeiten zu kreativen Problemlösungen und Erfindungen, kurz gesagt, es fällt ihnen leichter, über die üblichen Grenzen der gewohnten Normen hinauszudenken und auch zu handeln. Damit diese positiven Eigenschaften der Gesellschaft nicht verloren gehen, ist es von grosser Wichtigkeit, dass das berufliche Umfeld von ADHS Personen lernt, persönlichkeitsgerecht mit ihnen umzugehen. So können häufig aufkommende Konfliktsituationen aufgefangen und für beide Seiten destruktive Eskalationen verhindert werden. An dieser Weiterbildung sollen beide Seiten, diejenigen der Arbeitgeber wie auch die der AD(H)S- Arbeitnehmer differenziert beleuchtet werden, um nach konstruktiven Lösungen zu suchen.

Workshop: ADHS im Berufsalltag mit Reto Schlegel, lic. phil. I Dozent an der Höheren Fachschule Agogis und selbständiger Coach

«Jetzt hast du das schon wieder vergessen!» «Das habe ich dir doch schon tausend Mal gesagt!» «Damit habe ich jetzt aber nicht gerechnet, dass du das so hinbekommst!» Menschen mit AD(H)S sind auch im Berufsalltag keine Normtypen. Wie könnte hier im beruflichen Alltag eine gegenseitige Annäherung stattfinden? Hilfestellungen beidseits, für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Arbeit- geber, damit wichtiges Potential nicht verlorengeht. In dieser Weiterbildung schauen wir uns her- ausfordernde Berufsalltags-Situationen an, analysieren diese und suchen gemein- sam nach Lösungen. Weg von Schuld- zuweisungen, hin zu Lösungen, die seitens Mitarbeitenden und Personal- verantwortlichen umgesetzt werden können. Ein unkonventioneller Workshop für erfolgreiche Lösungswege!

Fr. 160.- Mitglieder / Fr. 200.- Nichtmitglieder
Voranmeldung: info@adhs20plus.ch

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Referat und Podiumsdiskussion: ADHS und berufliches Umfeld - Coaching von Führungskräften und Arbeitgebern Referat mit Dr. med. Heiner Lachenmeier und Podiumsdiskussion

Zürich
2.11.20 19:30 Uhr

1. Teil:
"ADHS und berufliches Umfeld – Coaching der Arbeitgeber und Führungskräfte"
Referat: Dr. med. Heiner Lachenmeier, Botschafter adhs20+
FMH Psychiatrie & Psychotherapie

Coaching von Führungskräften und Arbeitgebern von Menschen mit ADHS ist profitabel - sowohl für die entsprechenden Firmen
als auch für die Betroffenen. Menschen mit ADHS müssen nicht geschont werden, vielmehr wirken hohe Anforderungen positiv,
sofern die Anforderungen den speziellen Eigenschaften und Fähigkeiten der ADHS-ler entsprechen.
Dazu gilt es die Funktionsweise von ADHS zu verstehen, aber auch die Realität der modernen Berufswelt.


2. Teil:
Podiumsdiskussion mit Arbeitgeber und Führungskräften

Anhang:

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Weiterbildungstag: "Depression als Anfang zur Selbstfindung?"

Winterthur - ZAG Zentrum für Ausbildung im Gesundheitsesen des Kantons Zürich
9.1.21 9:30 Uhr

ADHS und der Ausstieg aus der Depression
Vormittag: "Inputreferat" Dr. med. Ursula Davatz, Vizepräsidentin adhs20+ Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Familiensystemtherapie nach Murray Bowen

Depression ist der Anfang zur Selbstfindung. Für Menschen mit ADHS und ADS gibt es nur eines, um aus der Depression herauszukommen:
Zu sich und seinen Eigenschaften zu stehen und nicht mehr dagegen ankämpfen, weil es das Umfeld so will. Erst dann lernt man mit seinen „Ecken und Kanten“ besser umzugehen.
Kreativität ausgelebt in „Visions-Collagen“ ist ein guter Weg, um seine verschütteten Ressourcen auszugraben und mit sich selbst besser in Kontakt zu kommen.

Nachmittag: «Workshop «Visions-Collage» Irene Beerli, VS adhs20+ Handarbeitslehrerin und Mitinhaberin von Atelier elf
In die Welt der persönlichen Intuition einzutauchen, in freier Umgebung, kann helfen sich in einer anderen Perspektive wahrzunehmen.
Vielleicht mit einem neuen Blick, dem Leben zu begegnen:
Wer bin ich? Was will ich? Meine Werte? Meine Wünsche? Mein Sein?
Für Jede und Jeden ausführbar! Gestalten, was sich spontan aus dem Inneren entwickelt

Voranmeldung: info@adhs20plus.ch
Kosten: Fr. 160.-- Mitglieder / Fr. 200.-- Nichtmitglieder

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Referat, Erfahrungsberichte und Podium "Warum fallen Menschen mit ADS und ADHS schneller in eine Depression und wie kommen sie wieder heraus?"

Zürich, Zentrum Karl der Grosse
12.1.21 19:30 Uhr

Menschen mit ADHS und ADS weichen mit ihren Persönlichkeitszügen schon von Kindheit an mehr oder weniger stark von der gesellschaftlichen Norm ab.
Geht ihr Umfeld, sei dies Familie oder Schule, nicht persönlichkeitsgerecht mit ihnen um, sondern versucht sie dauernd zur Norm zu erziehen durch korrigieren,
kommen sie sich bald einmal als „Verlierer“ vor, denn sie machen in den Augen ihres Umfeldes fast alles. Sie dürfen nicht so sein wie sie sind.

Die Depression ist eine Reaktion darauf, quasi eine „Verlierer“-Reaktion, die zur „Verlierer“-Krankheit wird.
Dieses von aussen bestimmte, sich mit der Zeit einschleichende negative Selbstbild kann sich in der menschlichen Psyche niederschlagen und zu vielen
negativen Konsequenzen führen.


Um aus dem Tief der Depression wieder herauszukommen gibt es nur eines, nämlich seine ganz eigene verschüttete Persönlichkeit auszugraben,
sich selbst entdecken und akzeptieren und dann vor allem Lernen mit seinen ganz spezifischen Eigenschaften möglichst geschickt umzugehen.


Referentin: Dr. med. Ursula Davatz, Vizepräsidentin adhs20+
Kosten: Fr. 15.-- Mitglieder / Fr. 20.-- Nichtmitglieder (ohne Voranmeldung)


Anhang:

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